Landschaftsfotografie

Naturpark Drei Zinnen

Im September war ich wieder in den Alpen unterwegs und habe den Großteil der Zeit im Naturpark „Drei Zinnen“ in Südtirol, der schon länger auf meiner Liste stand, verbracht. Nach einer geographischen Einordnung des Naturparks beschreibe ich euch meine Touren zu den Drei Zinnen, auf den Strudelkopf, auf das Hornisch Eck und zu den Erdpyramiden bei Percha.

Der Naturpark „Drei Zinnen“ (Marco Naturale Tre Cime) liegt in den Südtiroler Dolomiten in Italien und umfasst eine Fläche von fast 12.000 Hektar. Er besticht durch seine idyllischen Landschaften und seine besonders herauspräparierten Dolomitengipfel, darunter die Drei Zinnen im Süden, die Sextner Sonnenuhr im Südosten und die Haunoldgruppe im Norden. Die Drei Zinnen stellen sicherlich das meistfotografierte Wahrzeichen der Dolomiten dar.

Als Teil des europaweiten Schutzgebiet-Netzwerks „Natura 2000“ wird im Naturpark Drei Zinnen dem Schutz der Lebensräume sowie der wild lebenden Tier- und Pflanzenarten besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Dolomiten sind im Sommer 2009 aufgrund ihrer geomorphologischen und geologischen Bedeutung zudem in die Liste des Welterbes der UNESCO aufgenommen worden. Damit ist dem Naturpark Drei Zinnen die höchstmögliche Auszeichnung für Naturgüter verliehen worden.

Die Drei Zinnen bestehen aus Dolomit, der der lithostratigraphischen Einheit des Hauptdolomit zuzuordnen ist. Der Dolomit wurde vor ca. 200 bis 220 Mio. Jahren (Trias) im Flachwasserbereich eines Urmeers sedimentiert. Dadurch ist das Gestein entsprechend reich an Fossilien mariner Lebewesen. Durch den Wechsel von Überflutung und Trockenfallen des Flachwasserbereichs wurde der Dolomit in übereinanderliegenden Schichten abgelagert. Diese gleichmäßige Bankung ist bei den Drei Zinnen deutlich zu erkennen.

Hier geht’s zu den Zeitrafferaufnahmen bei YouTube:

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